Während der Revitalisierung ihrer Hauptstelle in Tuttlingen nutzt die Kreissparkasse Tuttlingen Ausweichquartiere als Pilotfläche für moderne Arbeitswelten. Mit NetLocker Smart Locker Essential wurde eine schlanke, badgebasierte Locker-Lösung geschaffen, die die sichere Aufbewahrung persönlicher Gegenstände im Flex-Desk-Umfeld ermöglicht.
Smart Locker für Flex-Desk bei der Kreissparkasse Tuttlingen
Kundenprofil
Unternehmen
Kreissparkasse Tuttlingen
Standort
Tuttlingen, Baden-Württemberg
Branche
Finanzdienstleistung / Sparkasse
Projektprofil
Projektkontext: Umbau der Hauptstelle und temporärer Umzug einer Abteilung in ein Ausweichquartier
Nutzergruppe: ca. 50 Mitarbeitende
Lösung: NetLocker Smart Locker Essential
Anlage: 2 Anlagen mit jeweils 24 Fächern
Zugang: Mitarbeiter-Badge / RFID
Projektziel
Einführung einer schlanken Smart-Locker-Lösung für persönliche Gegenstände im Flex-Desk-Umfeld.
Projektumfang
- 2 Smart-Locker-Anlagen mit je 24 Fächern
- fortlaufende Fachnummerierung von 1 bis 48
- zentrale Touch-Einheit mit RFID-Leser
- Nutzung bestehender Mitarbeiter-Badges
- lokale Steuerung ohne Server- oder Internetanbindung
- Upgrade-Perspektive auf NetLocker Evolution oder NetLocker Enterprise
Ausgangssituation
Im Rahmen der Revitalisierung der Hauptstelle in Tuttlingen bezogen rund 50 Mitarbeitende der Kreissparkasse Tuttlingen für etwa zwei Jahre ein Ausweichquartier.
Aus dieser zunächst organisatorischen Aufgabe entstand schnell eine weitergehende Idee: Das Ausweichquartier sollte nicht nur als Übergangslösung dienen, sondern als praktische Testfläche für eine neue und modernere Arbeitswelt.
In mehreren Workshops mit den Beteiligten wurden die Eckpunkte der neuen Bürolandschaft ent-wickelt. Der besondere Vorteil: Da die Möblierung vollständig neu angeschafft wurde, konnte das Projektteam nahezu vom weißen Blatt Papier ausdenken.
Ein zentraler Bestandteil des neuen Konzepts war die konsequente Umstellung auf Flex-Desk.
Damit stellte sich eine ganz praktische Frage: Wo bewahren Mitarbeitende ihre persönlichen Gegenstände auf, wenn der feste Schreibtisch als persönlicher Ablageort entfällt?
Zielsetzung & Anforderungen
Die Kreissparkasse Tuttlingen suchte eine Schließfachlösung, die den neuen Arbeitsalltag unterstützt, ohne unnötige technische Komplexität in das Projekt zu bringen.
Im Mittelpunkt stand nicht die Übergabe von Post, IT-Geräten oder anderen Objekten. Gefordert war eine Lösung für persönliche Aufbewahrung im Flex-Desk-Umfeld.
Die Anforderungen waren klar:
- sicherer Stauraum für persönliche Gegenstände
- Zugriff über den bestehenden Mitarbeiter-Badge
- keine mechanischen Schlüssel
- keine zusätzliche App oder PIN-Lösung
- keine komplexe Server- oder Internetanbindung
- einfache Bedienung für Mitarbeitende
- einfache Administration für Verantwortliche
- Vermeidung dauerhaft blockierter Fächer
- standardisierte, erweiterbare Schrankmodule
Warum keine mechanischen Schlüssel?
Klassische Blechschlüssel können verloren gehen, weitergegeben oder dauerhaft behalten werden. Außerdem entsteht bei mechanischen Schließfächern häufig das Problem des sogenannten „Locker-Camping“: Ein Fach ist verschlossen, aber niemand weiß, wem es gehört, wie lange es bereits belegt ist oder ob es überhaupt noch aktiv genutzt wird.
Der Weg zur Lösung
Das Projektteam der Kreissparkasse Tuttlingen wurde über das Internet auf NetLocker als Lösungsanbieter für smarte Schließfachanlagen aufmerksam.
Da Matoma mit NetLocker in Trossingen ansässig ist, lag der nächste Schritt nahe: ein Besuch im Showroom.
Dort konnten sich die Projektverantwortlichen einen direkten Eindruck von unterschiedlichen Smart-Locker-Konzepten verschaffen. Verschiedene Lösungsmöglichkeiten wurden live gezeigt, diskutiert und anhand der konkreten Anforderungen durchgespielt.
Nach Aufnahme der Anforderungen lenkte Marco Gola den Blick bewusst auf NetLocker Smart Locker Essential.
Der Grund: Für diesen Anwendungsfall war keine überdimensionierte Enterprise-Software erforderlich. Die Kreissparkasse Tuttlingen benötigte eine schlanke, sichere und lokal betriebene Lösung für persönliche Schließfächer – genau dafür ist NetLocker Essential konzipiert.
Lösung: NetLocker Smart Locker Essential
NetLocker Smart Locker Essential ist eine kompakte Smart-Locker-Lösung mit elektronisch gesteuerten, verkabelten Schlössern, einer zentralen Bedieneinheit, kleinem Touchscreen und integriertem RFID-Leser.
Der Zugriff erfolgt über den vorhandenen Mitarbeiter-Badge. Mitarbeitende benötigen also keinen zusätzlichen Schlüssel, keine zusätzliche Karte und keine separate App.
Der zentrale Controller hinter der Touch-Einheit stellt den Funktionsumfang lokal bereit. Die Software ist embedded auf dem Controller integriert und läuft ohne Verbindung nach außen. Eine Anbindung an Server, Cloud oder Internet-Infrastruktur ist für den Betrieb nicht erforderlich.
Damit eignet sich NetLocker Essential besonders für Organisationen, die eine sichere, moderne und schnell einführbare Lösung suchen, ohne eine komplexe IT-Integration starten zu müssen.
Flexible Fachnutzung
- Mitarbeitende können feste Fächer erhalten
- alternativ können freie Fächer temporär gebucht werden
- nach der Entnahme wird das Fach wieder freigegeben
- belegte Fächer bleiben administrativ nachvollziehbar
Lokaler Betrieb
- embedded Software auf dem Controller
- keine permanente Verbindung nach außen
- keine Cloud erforderlich
- keine Serverintegration notwendig
Die Anlage
Für die Pilotfläche entschied sich die Kreissparkasse Tuttlingen für zwei Anlagen mit jeweils 24 Fächern. Die Aufteilung ermöglicht eine gute Erreichbarkeit in den zentralen Bereichen der Fläche.
Anlage 1
Fächer 1 bis 24
Anlage 2
Fächer 25 bis 48
Durch die fortlaufende Nummerierung entsteht eine klare und leicht verständliche Struktur. Mitarbeitende finden sich schnell zurecht, und die Nutzung lässt sich ohne lange Einweisung in den Arbeitsalltag integrieren.
Umgesetzter Use Case
Produktiv umgesetzt wurde der Use Case Personal Storage im Flex-Desk-Umfeld.
Die Schließfächer dienen ausschließlich der Aufbewahrung persönlicher Gegenstände von Mitarbeitenden. Sie sind nicht als Übergabelocker für Post, IT-Geräte, Pakete oder Peer-to-Peer-Prozesse konzipiert.
Genau diese klare Abgrenzung war für das Projekt wichtig. Nicht jeder Smart-Locker-Anwendungsfall benötigt die gleiche Softwaretiefe. Für persönliche Aufbewahrung ist häufig eine schlanke, robuste und lokal betriebene Lösung die bessere Wahl.
Persönliche Aufbewahrung
Taschen, Unterlagen und private Gegenstände sicher verstauen.
Badge statt Schlüssel
Zugriff über den bestehenden Mitarbeiter-Badge.
Flexible Nutzung
Temporäre oder zugewiesene Fachnutzung.
Einfache Administration
Nutzungsinformationen können über Admin-Badges ausgelesen werden.
Projektumsetzung
Die Projektumsetzung war geprägt von einer einfachen und direkten Abstimmung zwischen dem Projektteam der Kreissparkasse Tuttlingen und Matoma.
Der Showroom-Besuch in Trossingen half dabei, die passende Lösung schnell einzugrenzen. Statt eine große Softwareplattform für Prozesse einzuführen, die im konkreten Projekt nicht benötigt wurden, wurde der Fokus bewusst auf eine schlanke und passgenaue Lösung gelegt.
Entscheidend war die Frage: Welche Smart-Locker-Stufe passt zum tatsächlichen Bedarf?
Für die Kreissparkasse Tuttlingen war die Antwort eindeutig: NetLocker Essential.
Die Lösung konnte auf Basis standardisierter Schrankmodule umgesetzt werden. Gleichzeitig bleibt die Anlage zukunftsfähig. Sollte die gesamte Hauptverwaltung nach Abschluss des Pilotzeitraums ebenfalls in Richtung New Work weiterentwickelt werden, kann das System erweitert oder in eine höhere Ausbaustufe überführt werden.
Ergebnisse & Mehrwert
Mit NetLocker Smart Locker Essential erhielt die Kreissparkasse Tuttlingen eine moderne, sichere und bewusst schlanke Smart-Locker-Lösung für den Einstieg in neue Arbeitswelten.
Sicherer Stauraum
Persönliche Gegenstände finden auch ohne festen Schreibtisch einen verlässlichen Ort.
Einfacher Zugriff
Mitarbeitende nutzen den Badge, den sie ohnehin täglich verwenden.
Schlanke Technik
Lokaler Betrieb ohne Cloud-, Server- oder Internetanbindung.
Erweiterbare Basis
Upgrade-Perspektive für zukünftige New-Work-Anforderungen.
Das Projekt zeigt: New Work braucht nicht immer maximale technische Komplexität. Entscheidend ist eine Lösung, die zum konkreten Nutzungsszenario passt.
Badge statt Schlüssel
Flex-Desk braucht Stauraum
Lokal betrieben
Upgradefähig
Kundenfeedback
Nach Abschluss des Projekts führte Matoma eine Kundenbefragung durch. Das Feedback der Kreissparkasse Tuttlingen fiel durchgehend positiv aus.
Das Gesamtprojekt „Essential Smart-Lockers“ wurde mit der Schulnote sehr gut bewertet.
Bewertung durch den Kunden
| Gesamtprojekt „Essential Smart-Lockers“ | sehr gut |
| Angebotsprozess | gut |
| Fachkompetenz der Matoma-Mitarbeitenden | sehr gut |
| Gestalterische Umsetzung | gut |
| Technische Umsetzung | gut |
| Reaktion auf Nachfragen und Anregungen | gut |
| Einweisung | sehr gut |
„Einfache, unkomplizierte und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit einem sehr guten Ergebnis.“
David Baier
Projektleiter auf Seiten der Kreissparkasse Tuttlingen
Warum NetLocker?
NetLocker überzeugte in diesem Projekt nicht durch maximale Komplexität, sondern durch die richtige Abstufung.
Gerade für New-Work-Projekte ist diese Differenzierung wichtig. Ein Unternehmen, das zunächst persönliche Schließfächer im Flex-Desk-Umfeld benötigt, sollte nicht zwingend mit einer umfassenden Enterprise-Plattform starten müssen.
NetLocker ermöglicht deshalb unterschiedliche Ausbaustufen – vom schlanken Einstieg bis zur integrierten Plattform für komplexe Übergabeprozesse.
Passend zum Bedarf
- persönliche Beratung im Showroom
- klare Einordnung des tatsächlichen Use Cases
- keine überdimensionierte Softwarelösung
- fokussierte Lösung für persönliche Aufbewahrung
Zukunftsfähig
- Nutzung bestehender Mitarbeiter-Badges
- robuste Smart-Locker-Technik
- lokaler Betrieb ohne externe Infrastruktur
- Upgrade-Perspektive für zukünftige Anforderungen
Essential, Evolution, Enterprise
Nicht jeder Smart-Locker-Anwendungsfall ist gleich. In modernen Arbeitswelten können sehr unterschiedliche Anforderungen entstehen: persönliche Aufbewahrung, Postverteilung, IT-Übergabe, Schlüsselmanagement, Peer-to-Peer-Übergaben oder komplexe, dokumentierte Logistikprozesse.
Essential
Für schlanke, lokal betriebene Smart-Locker-Anwendungen – ideal für persönliche Aufbewahrung, Flex-Desk und einfache Fachnutzung.
Evolution
Für erweiterte Anforderungen mit mehr Steuerung, mehr Flexibilität und zusätzlichen Prozessen.
Enterprise
Für komplexe, softwaregestützte Übergabeprozesse mit Rollen, Workflows, Benachrichtigungen, Systemintegration und umfassender Nachverfolgbarkeit.
Einordnung & Ausblick
Das Projekt bei der Kreissparkasse Tuttlingen zeigt, wie aus einer temporären Umzugssituation ein praxisnaher New-Work-Pilot entstehen kann.
Die neue Fläche dient nicht nur als Ausweichquartier, sondern als Testumgebung für ein modernes Arbeitsplatzkonzept. Die Smart-Locker-Anlage übernimmt dabei eine zentrale Rolle: Sie ersetzt den persönlichen Stauraum am festen Schreibtisch und macht Flex-Desk im Alltag praktikabel.
Besonders relevant ist die Perspektive über den Pilotzeitraum hinaus.
Wenn die Hauptstelle in Tuttlingen nach Abschluss der Revitalisierung ebenfalls stärker in Richtung New Work entwickelt wird, kann die bestehende Lösung erweitert oder in eine höhere NetLocker-Ausbaustufe überführt werden.
Damit ist NetLocker Essential nicht nur eine Lösung für den Moment, sondern ein pragmatischer Einstieg in eine zukunftsfähige Smart-Locker-Infrastruktur.
Fazit
New Work funktioniert nur, wenn auch die praktischen Details des Arbeitsalltags gelöst werden.
Flex-Desk bedeutet nicht nur neue Möbel, offene Flächen und flexible Arbeitsplätze. Flex-Desk bedeutet auch: persönliche Gegenstände brauchen einen sicheren, einfach zugänglichen und sinnvoll verwaltbaren Ort.
Die Kreissparkasse Tuttlingen hat diese Anforderung früh erkannt und mit NetLocker Smart Locker Essential eine Lösung gewählt, die bewusst schlank, alltagstauglich und erweiterbar ist.
Das Ergebnis: eine einfache, unkomplizierte und lösungsorientierte Smart-Locker-Lösung für den Einstieg in neue Arbeitswelten.
Planen Sie Flex-Desk, Desk-Sharing oder eine New-Work-Pilotfläche?
NetLocker unterstützt Unternehmen bei der Auswahl der passenden Smart-Locker-Lösung – vom schlanken Personal Locker bis zur integrierten Enterprise-Plattform für komplexe Übergabeprozesse.