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Weltweit agierendes Unternehmen mit Forschung, Entwicklung und Produktionsstätten

Bayern (Deutschland)

Life Sciences / Pharma & Diagnostics

  • Einführung NetLocker Software V3
  • Integration des Stapler-Leitsystems (SLS)
  • Installation von 7 NetLocker Anlagen als dezentrale Anlieferpunkte
    Erwartetes Volumen: ca. 350.000 getrackte Items pro Jahr

Auf dem Unternehmenscampus erfolgt die interne Logistik zentral über den Wareneingang. Von dort werden Waren- und Briefsendungen über einen weitläufigen Campus zu Zielterminals und Empfängern verteilt.

Betroffene Kernprozesse waren:

  • Grobzustellung vom zentralen Wareneingang zum Zielterminal
  • Feinverteilung zum Empfänger (persönlich, Ablageort oder Postfachanlage)

Die bestehende interne Lösung konnte diese Prozesse nicht mehr adäquat unterstützen:

  • Die Software wurde nicht mehr weiterentwickelt
  • Es existierte kein durchgängiges Track-&-Trace-Journal
  • Verantwortungsübergaben waren nicht lückenlos dokumentiert
  • Empfänger wurden nicht automatisiert benachrichtigt
  • Postfach- und Schließfachanlagen konnten nicht integriert werden

Hauptleiden aus Kundensicht:
Fehlende Nachvollziehbarkeit bei gleichzeitig hoher logistischer Komplexität eines großen Campusbetriebs.

Ziel war die Einführung einer zukunftssicheren Standardlösung, die:

  • den zentralen Wareneingang digital abbildet
  • Sendungen vom Wareneingang bis zum Empfänger vollständig trackt
  • unterschiedliche Zustellarten flexibel unterstützt
    (persönlich, Ablageort, Postfachanlage)
  • Verantwortungsübergaben lückenlos dokumentiert
  • Empfänger automatisiert benachrichtigt
  • sich nahtlos in bestehende Logistiksysteme integriert, insbesondere in das Stapler-Leitsystem (SLS)

Eine zwingende Anforderung war Feature-Parity zur bestehenden Lösung, jedoch ohne individuelle Sonderentwicklungen oder Projektsoftware.

Im Projektzeitraum wurde die NetLocker Software V3 als zentrale Plattform für interne Logistikprozesse eingeführt.

Die Lösung umfasst:

NetLocker als führendes System für Registrierung, Tracking und Zustellung

Integration des Stapler-Leitsystems (SLS) für den Grobtransport zum Zielterminal

Installation von 7 NetLocker Anlagen als dezentrale Anlieferpunkte auf dem Campus

Nutzung von NetLocker Standard-Hardwaremodulen für alle relevanten Objektgrößen

Alle logistischen Prozesse werden heute innerhalb einer durchgängigen Plattform abgebildet.

Folgende Use Cases sind produktiv im Einsatz:

  • Registrierung von Waren- und Briefsendungen
  • Durchgängiges Track & Trace über alle Prozessschritte
  • Persönliche Zustellung per PDA
  • Zustellung an definierte Ablageorte per PDA
  • Zustellung über Postfach- bzw. Schließfachanlagen

Bereits bei der Registrierung wird automatisch eine Sendungshistorie angelegt.
Jeder Statuswechsel und jede Verantwortungsübergabe wird fortlaufend dokumentiert.

Zusätzlich ist NetLocker so ausgelegt, dass Ereignisse (Trigger) automatisch:

  • Benachrichtigungen auslösen
  • Folgeprozesse anstoßen
  • parallele Abläufe synchronisieren

Die größte Herausforderung lag in der logistischen Komplexität des Standorts:

  • großer Campus
  • zahlreiche Gebäude
  • hohes tägliches Sendungsaufkommen

Der Projektverlauf war dennoch stabil und planmäßig.
Als besonders erfolgsentscheidend erwiesen sich:

  • eine sehr gute fachliche Vorbereitung
  • die enge Abstimmung mit der Site Logistics
  • der Einsatz einer Standardlösung ohne Projektcharakter

Die einzige nicht standardisierte Komponente war die Integration des Stapler-Leitsystems (SLS). Alle weiteren Anforderungen konnten vollständig mit NetLocker V3 „out of the box“ umgesetzt werden.

Bereits kurz nach dem Go-Live zeigen sich klare Effekte:

spürbare Zeitersparnis in der Zustellung

weniger Abstimmungsaufwand zwischen Logistik und Empfängern

deutlich erhöhte Prozess- und Nachweissicherheit

Einsicht in Sendungsverlauf und Recherchefunktionen bei Lieferproblemen

Die ersten Rückmeldungen aus Fachabteilungen und Anwenderkreisen sind durchweg positiv.
Eine quantitative KPI-Erhebung ist nach sechs Monaten geplant.

NetLocker überzeugte insbesondere durch seinen Plattformansatz:

  • Standardsoftware statt Projektlösung
  • alle relevanten Logistikprozesse in einem System
  • keine Medienbrüche zwischen einzelnen Anwendungen
  • hohe Integrationsfähigkeit in bestehende IT- und Logistiklandschaften
  • flexible Erweiterbarkeit für zukünftige Anforderungen

Eine reine Schließfach- oder Insellösung hätte diese durchgängige Prozessintegration nicht leisten können.

NetLocker wird auf Unternehmenscampus in Bayern heute als umfassende, standardisierte und zugleich flexibel erweiterbare Lösung wahrgenommen.

Projekt-Highlight:
Die erfolgreiche Abbildung komplexer interner Logistikprozesse auf einem weitläufigen Campus mit rund 80 Gebäuden und nahezu 10.000 Mitarbeitenden – auf Basis einer Standardsoftware.